Multiplayer

PC Games Vorschau
„Vier Spielmodi stehen zur Wahl. Klassisch kommen Deathmatch und Team-Deathmatch daher, bedürfen entsprechend keiner Erklärung mehr. Die beiden anderen Varianten: Capture The Diamond und Uprising. Hinter den verheißungsvollen Namen verbirgt sich letztlich doch nur Bekanntes. Erstgenannter verlangt von Ihnen, dass Sie im gegnerischen Lager einen Edelstein stibitzen und dann schleunigst und ohne den Todesbildschirm zu sehen in Ihr Camp bringen. Shooter-Kenner ersetzen den Diamanten gedanklich durch eine Flagge und fühlen sich direkt zu Hause. Denn er spielt sich genau so wie der bekannte und inzwischen zum Standardrepertoire gehörende Modus Capture The Flag.

Das Fazit

Uprising verlangt eher taktisches Geschick. Auf den Karten finden Sie einige zu Beginn herrenlose Punkte, die zwei Teams einnehmen sollen. Der Clou an all dem - das an die aus Battlefield bekannte Fahneneroberung erinnert: In jeder Mannschaft gibt es nur einen zufällig ausgewählten Spieler, der die Positionen erobern kann, den sogenannten Commander. Es gewinnt das Team, das am Ende jegliche Orte unter seiner Kontrolle und den gegnerischen Anführer eliminiert hat. Klappt die Zusammenarbeit reibungslos, enden die Matches schnell. Wenn nicht, ziehen sich die Schießereien teilweise endlos hin, da es keine Möglichkeit gibt, sich untereinander abzusprechen oder ähnliches. Dennoch sticht Uprising aus den anderen längst gewohnten Varianten heraus, wenn er auch bei weitem keine Neuerfindung darstellt.

Überhaupt: Der Mehrspielermodus von Far Cry 2 wirkt eben so, wie vermutet. Nettes Beiwerk, aber der Fokus der Entwickler lag sicher woanders. Das lässt zum Beispiel auch das Balancing der Waffen erkennen. Sechs Klassen bieten an sich ein breites Spektrum an Wummen: Da gibt es den Gunner mit einer dicken MG, den Sniper, den Guerilla mit Pumpgun im Gepäck oder den Rebel samt Flammenwerfer. Doch im Gefecht erweist sich im Moment jede Klasse abgesehen des Gunners als benachteiligt. Wollen Sie Ihre Widersacher etwa mit der Feuerspritze grillen, sollte Ihr Charakter vorher sein Testament verfasst haben, denn der Flammenwerfer hat keine erkennbare Wirkung außer des hübschen Flammeneffektes - zumindest schafften wir es in keiner Runde, einen Feind zu brutzeln. Genauso erlebten wir die Schrotflinte.

Die Programmierer legten zudem Wert darauf, so viele Elemente wie möglich aus dem Einzelspieler auch im Multiplayer zu integrieren. Ob Fahrzeuge, funktionsuntaugliche Waffen oder Verletzungen, all das findet sich in den Partien, was anfangs für eine ungewohnte Dynamik sorgt, dann auf Dauer jedoch eher nervt. Stecken Sie Schaden ein, sinkt wie in anderen Shootern Ihre Lebensleiste. Statt aber die Suche nach Verbandskästen zu starten, renkt sich Ihre Spielfigur auf Tastendruck das verdrehte Bein wieder ein, stochert mit einer Zange nach Projektilen im Arm oder oder oder. Das sieht grandios aus, kostet allerdings eine Menge Zeit, in der Sie sich weder bewegen noch wehren können. Gift für rasante Deathmatch-Runden.

Im Lauf der Ballereien verdienen Sie sich nach und nach Erfahrungspunkte und Edelsteine. Erstere benötigen Sie - so das Ziel - um allmählich im Online-Rängesystem von Far Cry 2 aufzusteigen. Letztere setzen Sie im Klassenauswahlmenü dazu ein, neue Waffen freizuschalten. Eine Mechanik, die bei anderen Titeln funktionierte und die Spieler motivierte, länger dabei zu bleiben als nur ein paar Stunden an einem Abend. Ob es bei Far Cry 2 allerdings auch klappt, zeigt die Zukunft.“

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